Inktober2016 – der letzte Rutsch

November 1, 2016

Und hier sind die Ergebnisse der letzten Oktober-Tage:

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War mal wieder ganz cool, jeden Tag was neues zu zeichnen. Allerdings hab ich zum Ende doch eine gewisse Ermüdung festgestellt. Auch deshalb, weil ich eigentlich an einer Geschichte weiterarbeiten möchte und dafür keine Zeit hatte, weil ich ja stattdessen inktober-Bilder zeichnen „musste“.

Naja, damit kann ich ja dann jetzt starten wieder🙂

inktober2016 – Woche 3

Oktober 24, 2016

Und die Ergebnisse der dritten Woche🙂

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Auch im Oktober entstanden, außer der Reihe des inktobers allerdings: mein mittlerweile 4tes Titelbild für die Perry-Rhodan-Kurzgeschichten-Reihe „Stellaris“🙂

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Inktober2016 – Woche 2

Oktober 17, 2016

Woche zwei des Inktober:

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Inktober2016 – Woche 1

Oktober 7, 2016

Der Oktober ist seit ein paar Jahren unter (Comic-)Zeichnern in sozialen Netzwerken der sogenannte Inktober. Eine Idee, die der Amerikaner Jake Parker aus der Taufe hob (Link zu seiner Seite hier). Bisher lief die Aktion immer an mir vorbei, dieses Jahr mache ich mit.

Hier sind die Ergebnisse meiner ersten Woche:

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NIHILUS KINDER – neu gezeichnet

August 4, 2016

Bis vor wenigen Wochen hatte die Welt noch nichts von NIHILUS KINDER gesehen, weil mein 24h-Comic, in dem die titelgebende Persönlichkeit zum ersten Mal auftritt, hier und da nicht so richtig überzeugend geworden ist.

Und was den Autoren Christian maßgeblich an dem 24h-Comic störte, als ich ihm die Seiten zeigte, war NIHILUS.

Denn für dessen Erscheinung hatte ich während der 24 Stunden keine wirkliche Idee gehabt. Und die zu entwickeln dauerte auch nach dem 24h-Comic-Tag noch eine Weile, bis wir eine Gestalt gefunden hatten, die Christians Vorstellungen entsprach („sowas wie ne Mischung aus Destiny von Sandman und Darkseid“).

Weil ich nun demnächst wieder eine Kurzgeschichte mit NIHILUS zeichnen werde, für die ich mit Christian gerade schon die Scribbles austausche, hab ich die Szene aus dem 24h-Comic, in der NIHILUS ins Geschehen eingreift, einfach nochmal neu gezeichnet. Denn die vier Seiten gefielen mir beim 24h-Comic schon gut, weil so schön reduziert. 

Und mit der neuen Gestaltung von NIHILUS, auch von seinem ersten Kind, UND einem etwas ausgefuchsteren Lettering sind sie jetzt noch schöner geworden (wenn man von der unsauberen Arbeit und den Bleistiftstrichen absieht).

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NIHILUS KINDER – der 24h-Comic

Juli 18, 2016

Mein erster 24-Stunden-Comic von 2008 kann man getrost als gescheitert bezeichnen, der 2te 2009 war aber ein Erfolg. Und weil ich den Erfolg nicht einfach durch eine Wiederholung bestätigen, sondern den Schwierigkeitsgrad erhöhen wollte, hatte ich mir für den dritten 24h-Comic ein Script von Christian Hillman schreiben lassen.

Ich hatte allerdings unterschätzt, dass Christian im Vorfeld viel mehr Zeit zum Ausdenken hatte als ich für die Umsetzung, und so brachten mich Ortsbeschreibungen wie „in Jerusalem am einer Bushaltestelle“ direkt ganz schon zum Schwitzen. Man bedenke: ich hatte seinerzeit noch kein Smartfon und konnte nicht vor Ort recherchieren.

Naja, nach dem holprigen Anfang, der sich so ca. 3 Seiten zieht, hatte ich mich eingegroovt auf die Geschichte, und es entstanden die folgenden 10 Seiten:

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Hiernach leidet die Qualität der folgenden Seiten an meiner Müdigkeit und dem Alkoholkonsum. Außerdem taucht bald Nihilus auf, und der ist einer der Hauptgründe,  warum diese Seiten bisher noch keiner sah. Doch dazu demnächst mehr🙂

NIHILUS KINDER – wie alles begann

Juni 29, 2016

Es war im Oktober des Jahr 2011, da ich zum dritten Mal das Abenteuer 24h-Comic anging. Und anders als bei den ersten beiden 24h-Comics, bei dem einer fragwürdig und einer gut geworden waren, fragte ich im Vorfeld bei dem damaligen PERRY-Texter Christian Hillmann an, ob er mir eine Geschichte schreiben wollen würde.

Er lieferte, und gemäß den Regeln las ich das Script auf dem Weg zum Frappant, wo die 24 Comicstunden stattfinden sollten. Und besagte 24 Stunden später war der erste Comic mit dem Titel NIHILUS KINDER fertig.

Gesehen hat ihn aber, abgesehen von Christian und mir (und den Herren Burmeister und Martens) niemand. Warum? Weil ich seinerzeit nicht so recht wusste, was ich mit dem Werk anfangen sollte, auch wenn ein gewisser Appeal der Materie nicht wegzudiskutieren war. Da war was eigenes dran, das Spaß machte. Nur greifbar war es für mich nicht.

Monate gingen ins Land, in denen Christian und ich uns immer wieder austauschten. Und peu à peu wurde aus dem Appeal echte Faszination und Begeisterung, Christian kam mit immer neuen verrückten Ideen um die Ecke. Und das Projekt wuchs und wuchs.

Doch dann… kam jener schicksalhafte Tag 2012, an dem mich Eckart Breitschuh fragte, ob ich mit ihm an der APOKALYPSE arbeiten möchte. Und dem sagte ich zu und dann Christian jegliche Weiterarbeit an NIHILUS KINDER ab. Denn zwei große Projekte nebeneinander wollte ich nicht stemmen.

Fast forward nach 2015. Nach den vier INSEKTENWELT-Geschichten hatte ich Lust, ein bißchen was Übernatürliches zu zeichnen. Und da dachte ich wieder an NIHILUS KINDER, denn der ganze Kosmos dieser Idee bot genau das, was ich gerne zeichnen wollte. Also zeichnete ich dieses Bild:

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Und seitdem bin ich wieder ziemlich angefixt. So angefixt, dass ich jetzt mit Christian für eine kommende Ausgabe von Whoa Comics wieder an einer Kurzgeschichte von NIHILUS KINDER tüftele.

Mal schauen, wie das wird🙂

Es wird ein Hase, 5 1/2 Jahre später…

Juni 24, 2016

Es war beim Internationalen Comic-Salon diesen Jahres, da wurde ich gefragt, ob ich meine „Es wird ein Hase“-Originale eigentlich verkaufe. Denn der Anfrager würde demnächst selbst Vater, seine Frau ist Fan meines Buches, und da würde er ihr gerne ein Original schenken wollen.

Dem musste ich eine Absage erteilen, denn ich hab seinerzeit die einzelnen Strips in am Ende drei Skizzenbücher gezeichnet. Da könnte ich natürlich die Seiten rausreißen, aber wer macht das schon gerne?

Stattdessen hab ich angeboten, den Strip neu zu zeichnen, und zwar derart, dass ich mir nur den betreffenden Tag habe sagen lassen. Dann bat ich Frau Hase, mir den Strip vorzulesen und ich setzte ihn dann um.

Es hilft natürlich, dass ich noch relativ viele Strips aus der Erinnerung abrufen kann und zudem mit Tag 173 einer der signifikanteren gewählt wurde. Trotzdem ist der Unterschied zwischen beiden Comics enorm, fünfeinhalb Jahre mehr Erfahrung (und ein größeres Format beim Zeichnen) sind deutlich zu sehen:

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Was mir aber bei der Arbeit an diesem „Auftrag“ aufgefallen ist: ich befinde mich gerade in der frustrierenden Phase des Schaffens, in der das, was ich auf Papier bringe, nicht mit dem übereinstimmen möchte, was ich mir eigentlich vorstelle. Statt mich über den offensichtlichen Fortschritt freuen zu können ärgere ich mich mehr über viele kleine Unzulänglichkeiten.

Das erinnerte mich daran, dass ich bei der großartigen Jenny Dolfen vor vielen Jahren mal eine interessante Grafik sah, die genau dieses Problem anschaulich macht:

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Diese Grafik hat Marc Dalessio erstellt (Übersetzung von mir), der Maler ist, aber natürlich als Künstler mit demselben Problem konfrontiert ist.

Die Idee ist folgende: Fehler zu sehen bzw. Unzulänglichkeiten zu erkennen und sich dahingehend zu verbessern entwickelt sich (naturgemäß) zeitversetzt, aber stetig steigend. Die eigene Wahrnehmung windet sich drumherum. Daraus resultieren solche Hochs, wie ich selbst ein extremes in Erlangen vor zwei Jahren erlebt habe. Oder im letzten Sommer, als ich an meinen INSEKTENWELT-Geschichten gearbeitet hab. Dann fließt die Arbeit, und die Ergebnisse stimmen zufrieden.

Aber es gibt eben auch diese Täler, in denen es halt gar nicht so richtig läuft. Wo das, was am Ende auf dem Papier steht, eben nicht dem entspricht, was ich dort gerne sehen würde.

Gott sei Dank gehen solche Phasen ja vorbei… Jenny schreibt sogar, dass man dazu nicht mal zeichnen muss und die Periode der Frustration einfach aussitzen kann.

Mal sehen. Vielleicht lese ich ja mal wieder ein Buch in der Zeit😉

Warmzeichnen für Erlangen 2016

Mai 23, 2016

Im Hinblick auf den am Donnerstag beginnenden Comic-Salon hab ich mich ein bißchen warmgezeichnet, wenn es in den letzten Tagen die Möglichkeit dazu gab. Ein Bild davon ist dieses:

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Der ein oder andere mag es kennen: es handelt sich um eine Interpretation des Covers von Uncanny X-Men #171, dem ersten Auftritt des Charakters Rogue. Es war 2010, da bat mich Tilman Stieve beim Comic-Salon, ob ich ihm dieses Cover abzeichnen würde. Da ich das Cover vorher nicht kannte und nur auf meinem Mini-Handy angucken konnte, hat er mir das Heft kurzerhand auf dem Flohmarkt in Erlangen besorgt und geschenkt.

Ich hab es zwar damals schonmal gezeichnet, aber es war nicht gut. Also hab ich das Ding zum Warmzeichnen einfach nochmal gemacht🙂

Der Comic-Salon Erlangen 2016 naht…

Mai 17, 2016

In etwas mehr als einer Woche öffnet der Internationale Comic-Salon in Erlangen wieder seine Tore.

Dieses Jahr werden wir erstmals seit Jahren nicht mit einem Stand der ALLIGATOR FARM vertreten sein. Und das, obwohl wir eigentlich 10jähriges Salon-Jubiläum feiern könnten, denn 2006 waren wir das erste Mal dort (der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an den Mann mit der Axt?). Doch die Arbeit an der neuesten PERRY-Geschichte hält noch an, so dass sich ein Stand schlicht nicht rentiert hätte.

Also werde ich mich dieses Jahr das erste Mal ohne heimeligen Rückzugsort ins Getümmel werfen. Trotzdem habe ich die ein oder andere Veröffentlichung am Start, und zwar diese hier:

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In WhoaComics bin ich nunmehr zum 4ten Mal in Folge mit einer Geschichte vertreten. In der etwas untergegangenen Ausgabe 4 erschien noch meine Dopey-Kurzgeschichte, die vor allem mit viel nackter Haut punkten kann (hier gab’s vor langer Zeit eine Vorschau dazu). Seit Ausgabe 5 veröffentlichen die Herren von PlemPlemProductions meine INSEKTENWELT-Kurzgeschichten. In der zum Salon erscheinenden Ausgabe 7 wird die dritte Episode enthalten sein, in der es Prinz Marian in den Termitenbau verschlägt. Die Geschichte hielt auch als Inspiration für das tolle Titelbild von Ines Korth her.

Ebenfalls eine INSEKTENWELT-Episode ist im neuesten JAZAM!-Band enthalten. Und hier das erste Mal vollfarbig und 8- statt 7-seitig. Der bisher umfangreichste Band der Reihe verspricht, mal wieder ein echtes Highlight zu werden.

Zu guter Letzt hab ich zum diesjährigen Comicgate-Magazin ein 12 Seiten langes Comic-Interview beigetragen, in dem ich mich mit Wittek über Lettering und Soundwords unterhalte. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Die weiteren Artikel versprechen auch wieder viel Informations- und Unterhaltungspotenzial. Auf comicgate.de kann das Büchlein schon vorbestellt werden, und zwar hier.

PlemPlemProductions findet Ihr an Stand 41, Comicgate wird wie üblich Stand 33 besetzen und JAZAM! hat wieder den Stand 38. An letzterem werde ich definitiv Donnerstag und Freitag jeweils eine Stunde signieren. Ansonsten werde ich sicherlich bei den anderen beiden Ständen auch mal anzutreffen sein. Oder auch mal bei Zwerchfell. Oder draußen…

ICH FREU MICH DRAUF!