Urlaubstagebuch 2009, Teil II

Juli 13, 2009 by tillfelix

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Der zweite Tag auf Rhodos begann träge, sehr träge. Denn wer nicht gewohnt ist, bei über 30 Grad in der Nacht Schlaf zu finden, der findet auch keinen. Zumindest ging es uns so. Also haben wir uns nach dem Frühstück erst nochmal hingehauen und sind langsam gegen frühen Nachmittag raus.

Heute gibt’s ein paar Eindrücke des Hotels, in dem wir untergebracht waren. Mancher mag Hotel ja nicht, wir haben aber echt ein feines abbekommen.

Ab jetzt muss man sich außerdem beständiges Zikadengezirpe im Hintergrund vorstellen, denn es ist nie still auf Rhodos. Zikaden sind überall. Sogar in den Städten, wo sie nichtmal vom Verkehr der vorbeifahrenden Busse übertönt werden.

Außerdem ist es beständig windig, was insofern von Vorteil ist, dass man die Hitze nicht allzu sehr spürt, wenn man sich draußen aufhält. Drinnen, wo kein Luftzug geht, dafür umso mehr.

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Hier sieht man den Eingangsbereich nochmal bei Tag. Sieht immer noch nett aus. Hier sieht man außerdem, was uns die ganze Woche erfreute: Strahlend blauer Himmel. Es war schon ein Fingerzeig wert, wenn überhaupt ein kleines Wölkchen am Himmel vorbeizog.

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Unser Zimmer, eines der größeren (was man so beim Über-Den-Gang-Laufen so mitkriegte). Links an der Wand steht eine Klimaanlage, die automatisch angeht, sobald man den Raum mit Strom versorgt. Hierzu hatte das Hotel eine pfiffige Anlage in jedes Zimmer gebaut, die mit Chipkarte funktionierte.

Die Klimaanlage ging aber auch sofort wieder aus, wenn man die Balkontür aufmachte. Dadurch waren wir nachts in einer Zwickmühle: Entweder Fenster auf und frische Luft, aber auch alle möglichen Tierchen (Zum Beispiel Riesenameisen oder rhodische Panzerkäfer… letztere hab ich grad so getauft). Oder eben das beständige Rauschen der Anlage. Wir sind meist mit Letzterem gegangen.

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Der zu unserem Zimmer gehörige Balkon: Nicht groß, aber dank des oben genannten Windes immer schön zum Sitzen. Einzig das Lesen konnte dann und wann schwierig werden, wenn die Brise etwas zu steif wurde. Aber wir hatten noch Glück: Wir waren auf der windstillen Ostseite der Insel. Westseitig soll es noch deutlich steifer gebrist haben.

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Der Pool samt dazugehöriger Poolbar, die jeden Tag mit einer neuen Cocktail-Kreation aufwartete. Hier war tagsüber mäßig viel los, was aber OK war, denn wir wollten ja entspannen. Und das ging gut. Dazu konnte man alle möglichen Leute beobachten, sich über üble Sonnenbrände unterhalten und lesen, zeichnen, dösen. Urlaub halt.

Schade: Den Pool durfte man ab 19 Uhr nicht mehr nutzen, “wegen Chlor”. Was immer das heißen mag. (Anm. des Lektorats: Das hieß, dass der Chlorgehalt im Wasser erhöht und der Pool auf diese Weise gereinigt wurde)

Im Hintergrund sieht man aber auch schon, was Rhodos auch auszeichnet: Bauruinen von Hotels, die vielleicht mal irgendwann fertiggestellt werden. Die kann man sich sogar unbehelligt angucken, zum Beispiel auf dem Weg zum Strand:

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Geht man nämlich zum Strand runter, muss man diese Straße langgehen und kommt dabei an diesen formschönen Würfelhäuschen vorbei. Und da diese ohne Türen sind, und weit und breit kein Bauarbeiter, kann man sich schon ungefähr ein Bild davon machen, wie es sich später hier drin wohnen wird.

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Und das ist gar nicht soo schlecht: Eine kleine Familie hat hier ein schönes kleines Feriendomizil für sich, drinnen liegen auch schon die sanitären Anlagen bereit. Und hinten, wenn man durch die Terassentür geht, fällt man schon in einen kleinen Pool. Schick. Wenn’s mal fertig wird.

Wie gesagt, wenn man rechts an diesem Häuschen vorbei geht, kommt man an eine ziemlich steile Treppe, die dann zum Strand runterführt:

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Und Strand sieht in der Regel auf Rhodos ungefähr so aus: Riesige Felsbrocken, an die direkt das Wasser ranreicht, und sehr grober Sand, fast Kies. Natürliches Stranderlebnis auf einer Felsinsel. Weiße feine Sandstrände soll es auf Rhodos an der südlichen Spitze geben und in Faliraki. Letzteren haben wir uns angeschaut, da aber Faliraki selbst nicht so der Brüller ist, blieben wir bei dem oben gezeigten (mehr zu Faliraki morgen).

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Hier nochmal ein Panorama der kleinen Strandbucht. Rechts hinten der oben gezeigte Strandabschnitt.

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Solche Felsen säumten den Strand. Davon gibt’s auf Rhodos auch ne Menge, wie ich demnächst noch zeigen werde.

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Zurück zum Hotel, nochmal der Pool mit dem Hotel im Hintergrund.

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Die ist der Bespaßungsbereich des Hotels, komplett mit allen Tischsspielmöglichkeiten, die man so kennt. Schlimm war der Lufthockey-Tisch im Hintergrund, der bei Stromversorgung so laut war, dass man ihn sogar bis in das Restaurant auf der anderen Seite des Gebäudes hörte. (Anm. des Lektorats: Nun übertreib mal nicht. Es war nicht das Restaurant und schon gar nicht auf der anderen Seite des Hotels. War es nicht vielleicht doch die Red Bar ein Stockwerk höher auf derselben Seite? Na also.)

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Und außerdem im Angebot des Hotels: Ein Minigolfplatz. Der war allerdings nicht nur unbespielbar, sondern auch zum Teil heftig fehlkonzipiert, wie die oben gezeigte Bahn verbildlicht. Aber Hauptsache, man hat sowas. Macht sich gut in der Hotelbeschreibung.

Das war ein kleiner Einblick in die Unterbringung, wo wir in der Woche wohnten. Insgesamt ein sehr angenehmer Aufenthalt, weil auch das Personal sehr entgegenkommend war und nichts unnötig kompliziert wurde.

Und nachdem wir den ersten Tag ordentlich durchhingen (Wie gesagt: Unruhige Nacht), haben wir uns dann mal auf die Socken gemacht und ein bißchen die Insel erforscht. Dazu aber morgen mehr, dann geht’s nach Faliraki. Der Touristenhochburg von Rhodos.

Urlaubstagebuch 2009, Teil I

Juli 12, 2009 by tillfelix

Jetzt, nach langem Auf-Die-Folter-Spannen, hab ich ihn endlich zustande gebracht. Der große Foto-Bericht über meinen Urlaub auf Rhodos beginnt heute, und er heißt:

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Und los geht’s, wie (fast) jeder Urlaub auf einer Insel jenseits der Türkei, am Flughafen in Hamburg.

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Es war ein Donnerstag nachmittag, nicht unangenehmes Wetter. Bewölkt zwar, wie zu sehen, aber angenehm und regenfrei. Also raus auf die Besucherterrasse und noch ein bißchen Flughafen gucken. Allerdings: Wenn man mal in Frankfurt am Flughafen war, haut der Verkehr auf dem Hamburger Pendant nicht wirklich um.
Das Lufthansa-Flugzeug, hab ich gedacht, wäre das, mit dem wir nach Rhodos fliegen sollten.

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Spannender sind da die Krähen, die sich hier so austoben (bzw. auch bisweilen auf den Tischen in der Gegend rumsitzen und gucken). Sonst ist nicht viel los, und es riecht nach Kerosin und Gummi.
Jetzt im Nachhinein weiß ich übrigens: Das Flugzeug links mit dem blauen Rumpf  ist dann tatsächlich die Maschine, die uns auf die Insel brachte.

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Auf dem Weg durch die Sicherheitsschleuse keimte kurz der Gedanke auf, dass diese Mönche als geistiger Beistand mitfliegen würden. Dann aber wiederum: Was sollten die auf Rhodos?

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Bei der Passkontrolle kurz vor dem “Flugzeug-Betreten” (”Boarding”) fehlten die Mönche dann, wie vermutet. Auch keinerlei andere illustre Figuren, alles sehr abgeklärt und ruhig. Ein Segen, kann ich jetzt nach dem Rückflug-Desaster sagen. Aber dazu in den nächsten Tagen.

urlaub09_hinreise_005Ein Stilleben-Schnappschuss aus der Gangway. Die war, während wir und viele weitere Fluggäste drinstanden, mit einem ordentlichen RUMMS vielleicht 5 Zentimeter abgesackt. Da ging einem schon ein bißchen die Düse.

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Das letzte “Klick” aus dem Fenster des Flugzeugs, schon auf dem Weg zur Startbahn. Nochmal der Flieger, den ich irrenderweise… ne?

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Kurz nach dem Start, noch unter der Wolkendecke. Es ist unglaublich faszinierend, die Stadt unter sich (und das hier ist schon jenseits von Hamburg, müsste das Alte Land sein) immer kleiner werden zu sehen. Funktioniert aber irgendwie nur live, auf Fotos kaum.

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Dann aber doch noch was Feines: norddeutsche Feldlandschaft von oben, umsäumt von dufte Wald und den ersten Wolken von oben.

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Einmal über den Wolken erschließen sich dem Betrachter aber dann wieder unglaubliche Aussichten auf abenteuerliche Landschaften. Da ist der Gedanke, auszusteigen und über diese weichen Berge laufen zu wollen, nicht so weit weg.

Die Sensation beim Durchfallen soll aber nicht im Ansatz an die Vorfreude heranreichen.

Kurz nach der Landung wurden wir dann das erste Mal Zeuge eines Sonnenuntergangs Marke “Rhodos”, hier noch aus dem Flugzeug fotografiert:

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Der erste Eindruck, wenn man aus dem Flugzeug steigt:

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Man sieht leider erstmal noch nicht so viel von der Landschaft, weil der Flughafen von einem hohen Bergwall umsäumt ist. Schade. Dafür kriegt man schon sofort die rhodische Gemütlichkeit zu sehen, siehe das rumstehend klönende Flughafenpersonal. Nett.

Dann aber weiter in die Gepäckausgabe, wo hektisches Treiben herrscht. Irgendwie scheint keiner sicher zu sein, ob sein Koffer angekommen ist. Wie jedes Mal. Sämtliche Bedenken aber umsonst.

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… denn es dauert keine 5 Minuten, dann sind wir schon wieder aus der Halle raus. Ging noch nie so schnell bei mir, ich bin begeistert.

Nach einem kurzen Plausch mit der verantwortlichen Reiseleiterin wissen wir dann auch bald unseren Bus, der uns zum Hotel bringen soll. Gab zwar zwischendurch leichte Verwirrungen, aber die herumlaufenden Damen sind sehr zuvorkommend und haben einen reizenden Akzent.

Im Bus wird dann bestätigt, was man seit dem Aussteigen aus dem Flugzeug sowieso irgendwie gemerkt hat, weil die Hose plötzlich so an den Beinen klebte: Es ist sehr warm.urlaub09_hinreise_015

Die Reise mit dem Bus ist kurz und leider sieht man nicht viel, weil es auf Rhodos auch im Juni schon ziemlich früh dunkel wird. Um halb 10 finsterste Nacht. Umso mehr die Freude, als wir beim Hotel ankommen. Und noch schöner: Wir werden als erste aus dem Bus gelassen, alle andere fahren noch weiter.

So sah’s aus, als wir aus dem Bus stiegen:

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Beim Aussteigen meinte eine Dame neben uns: “Da haben Sie ja fast ein schöneres Hotel erwischt als wir.” Wat soll man da sagen?

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Die Rezeption des Hotels mit sehr patentem Personal. Der junge Mann in blau beherrscht es, sich auf 5 Sprachen für jeden Hotelgast verständlich zu machen. Respekt.

Wir durften dann noch das erste Mal in dem hoteleigenen Restaurant sattessen, haben die Koffer auf das Zimmer gebracht (dazu morgen mehr) und sind dann nochmal raus. In kurzen Hosen, versteht sich.

Einmal die Straße des etwas einsam gelegenen Hotels runter trafen wir auf eine kleine Ansammlung von Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem diesen:

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Sehr amüsant, die Einbindung des Superman-S in den Schriftzug, aber nicht übertrieben. Denn wie sich in den darauffolgenden Tagen erweisen sollte, haben sie sich das Emblem durchaus zurecht auserkoren. Ist wirklich ein super Super-Markt.

Daneben gibt es folgenden Laden, der, wenn man die hohen Temperaturen noch um die Uhrzeit bedenkt (siehe gerne nochmal weiter oben), etwas bizarr daherkommt:

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Pelze? Bei 35°C selbst um 11 Uhr abends? Aber ein Reiseführer erklärte mir dann, dass der Pelzhandel auf Rhodos schon seit Jahren florieren soll und sogar viel auf der Insel selbst hergestellt würde. Sachen gibt’s.

Zurück im Hotel nochmal ein Foto der hauseigenen “Red Bar” von oben:

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… dann ging’s ins Bett. War schon ein anstrengender Tag, und die Hitze war schon irgendwie erschlagend.

Die Eindrücke der ersten Stunden auf Rhodos waren aber vielversprechend, und so waren wir frohen Mutes auf die folgenden 6 Tage. Und wurden nicht enttäuscht.

Morgen: Wie unser Hotel so aussah.

The Fight Is On!

Juli 8, 2009 by tillfelix

Vorgestern teaste ich schon das erste Panel meines Artbattles, hier gibt’s jetzt die ganze Seite:

tillfelix_artbattle_rd1_webJetzt dürfte auch klar sein, wofür die gescribbelten Kühe am Mittwoch der letzten Woche entstanden sind :)

Abgestimmt werden darf hier, eventuelle Gegner gibt’s hier, hier, hier, hier, und hier. Ein Duell fehlt noch, was heute eingereicht werden müsste. Mal gucken.

Außerdem wurde ich nochmal um ein Character-Design gebeten, allerdings darf ich nicht sagen wofür. Mitte Juli gibt’s mehr Infos, jetzt erstmal der Charakter selbst:

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Auf in den Kampf!

Juli 6, 2009 by tillfelix

Heute ist die erste Deadline für den Comicforum Artbattle 09, und grad hab ich das letzte Soundword eingesetzt und meinen Beitrag für die erste Runde abgeschickt. Das Voting beginnt dann morgen.

Hier aber schonmal das erste Panel meines insgesamt 5 Panels umfassenden “Kampfes”. Der gezeigte Charakter ist mein Gegner:

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Da fliegt die Kuh!

Juli 3, 2009 by tillfelix

Am vergangenen Mittwoch war mal wieder Stammtisch der alten Comiczeichner hier in Hamburg, und da wurde auch fleißig gescribbelt. Ich hatte vorher schon ne Weile gesessen und dieses Ungetüm (vom Foto ab-) gezeichnet:

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Als dann noch Eckart Breitschuh, Wittek und Martin Rathscheck dazukamen, entstanden dann ein paar Kuhstudien, die ich zu folgendem Bild zusammengebastelt hab:

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Wofür ich das gemacht hab sei hier noch nicht verraten, der pfiffige Leser kann sich aber sicherlich schon selbst seinen Reim darauf machen ;)

Und guckt ruhig da auch nochmal!

Juni 30, 2009 by tillfelix

Die letzten Berichterstattungen vom Comicfestival, habt Ihr aber wahrscheinlich vieles schon von gesehen:

Die Jungs von JAZAM haben das Festival nochmal Revue passieren lassen (im JAZAM-Blog), comicgate.de bietet einen Multimedia-Rückblick mit Videos (Messe am Draht 2009), Sarah Burrini arbeitet das Erlebte als Strips auf  (in ihrem Blog) und ganz frisch noch Tobi Dahmens Fotos, überwiegend von der Releaseparty für “Kleiner Vogel Rot” in der Glockenbachwerkstatt (mit einem breakdancenden Maikel Das) (siehe hier).

Guckt mal da!

Juni 30, 2009 by tillfelix

Hach ja, wat hab ich Arbeit vermisst. Aber ich komm gut voran: die Fotoberichte sind am werden, viele Fotos schon ausgewählt, nachbearbeitet und hier und da veredelt. Sogar das ein oder andere Panorama ist darunter.

Ich wollte heute aber schnell mal auf zwei Dinge hinweisen, die
noch so aufpoppten in der kürzeren Vergangenheit:

Erstmal mit dem großen Finger auf Roland Eitler’s freehandblog gezeigt. Der ist mir bisher irgendwie durchgerutscht, und was ich beim Nachholen eben sah, ist toll. Sehr umfangreiches Angebot an Bespaßung, liebevoll und detailreich gestaltet. Müsst Ihr mal draufklicken:

Und zum zweiten hab ich für die Science-Fiction-Fans und Analogleser unter Euch auch noch einen Tipp: der langjährige “Perry Rhodan”-Redakteur und SF-Autor Frank Borsch (”Alien Earth: Phase 1″) signiert am 08.07. im Medienzentrum des Hamburger Hauptbahnhofs zwischen 17 und 19 Uhr, vermutlich seine Werke. Hin, hin!

Wieder da!

Juni 29, 2009 by tillfelix

Back to work, nachdem der Urlaub mit einer großen Feier am Samstag zuende ging. Und es gibt wieder einiges zu zeigen:

Zuerstmal noch die Nachbereitung des großartigen Comicfestivals in München von Wittek, der in seinem Gästeblog seine berühmten Bilderstrecken über die 5 Tage erstellt hat. Hab heute gesagt bekommen, dass man schon ob der Bilder genug Bock bekommt, am liebsten dabei gewesen zu sein. Hier geht’s zu Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5. Viel Spaß!

In München verkaufte ich ja das erste Mal auch meine Selbstkopierten, und zum Glück für Euch sind ein paar Ausgaben übriggeblieben, die gerne bei mir bestellt werden können. Einfach ne kurze Mail mit der Adresse, und ich schick’s raus. Selbstverständlich signiert:

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In den nächsten Tagen werde ich ein paar Fotos aufbereiten, die ich auf Rhodos gemacht hab. Faliraki, Kallithea und die Alstadt von Rhodos, sowie ein Querfeldeinbilder, gespickt mit der ein oder anderen der wenigen Zeichnungen, die ich in der Zeit gemacht hab. Wird also auch ein kleiner Reisebericht.

Viel gezeichnet hab ich, wie gesagt, nicht in den vergangenen 2 Wochen. Dafür geht es jetzt wieder in die Vollen: das geheime Geheimprojekt von Maikel Das und mir steht in den ersten Vorbereitungen (mehr dazu Ende des Monats). Und im Comicforum wurde (lange überfällig) ein neuer Artjam ins Leben gerufen, zu dem ich folgende Grazie ins Rennen geworfen habe:

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Ich nenn sie Cowgirl, und hätte Ihr eine Maske aufsetzen sollen. Mist. Aber in den Kämpfen dann.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie sie sich schlägt. Der erste Gegner heißt Professor Doktor Einbein. Wird hart. Hier könnt Ihr mehr dazu nachlesen.

Mehr demnächst.

Urlaub, Urlaub!

Juni 17, 2009 by tillfelix

Yippie-Yay, morgen geht’s nach Rhodos. Eine Woche Urlaub woanders.

Und um das Woanders auch richtig zu genießen werde ich die Seele baumeln und die Inspiration fließen lassen, und wenn es mir danach ist zum Skizzenbuch greifen und ein paar Sachen reinscribbeln. Oder sogar mehr draus machen. Mal gucken.

Ein bißchen Zeit werde ich sicherlich auch in ein geheimes Geheimprojekt stecken, zu dem mich auf dem Comicfestival Maikel Das angespitzt hat, aber da ist überhaupt nichts spruchreif. Geheim, geheim.

Und vielleicht denke ich weiter über die Geschichte von Marcel Krause nach, die ich mir ja noch für dieses Jahr vorgenommen habe (siehe auch hier). Schließlich hab ich mir für diese Story ein bißchen was vorgenommen, auch handwerklich. Könnte ich also ein oder zwei Mal drüber sinnieren.

Oder alles miteinander kombinieren und hier im Blog zeigen. Mal gucken :D

Mehr in 2 Wochen, bis dann
–Till

Zurück aus München!

Juni 15, 2009 by tillfelix

Ein 5tägiger Festivalwahnsinn geht zuende: seit gestern Nacht um 01:00 Uhr sind wir ALLIGATOR FARM-Recken wieder zurück. Und das von einer großartigen halben Woche beim Comicfestival in München.

festival_muc09_stand Ich hatte wieder eine tolle Zeit beim Festival, ähnlich wie bei meinem ersten Comicsalon 2006. Aber diesmal war noch cooler, weil man die vielen Leute, die man dort oder auch später bei den manigfaltigen Gelegenheiten hier in Hamburg kennenlernte, wiedergesehen hat. Dazu die vielen neuen Bekannten, die man dort gewonnen hat und von denen ich sehr hoffe, dass man sich nicht das letzte Mal gesehen hat.

Das gilt vor allem für die Herrschaften bei unserem Nachbarn comicgate.de, mit denen das Festival sehr viel Spaß gemacht hat. Und auch sämtliche Zeichner, die ich durch die JAZAM-Truppe kennengelernt hab, find ich richtig cool.

Deshalb sag ich: DANKE allen, die das Festival für mich so spannend gemacht haben und mit denen ich viel Spaß hatte.

Viele Eindrücke habe ich versucht, in einem kleinen Skizzenbuch festzuhalten. Das allerdings vorrangig für meine Herzdame bestimmt ist, deswegen gibt’s erstmal nur die letzte Seite, entstanden heute abend (und leider nur abfotografiert, weil der Scanner… naja):

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31 Seiten sind’s geworden, aus denen ich ein kleines Kopierheft für uns beide machen werde. Erste Auflage: 2 Exemplare!

Wittek und Rudi haben aber noch ein 2tes, deutlich dickeres Skizzenbuch gemacht, zu dem ich auch ein paar Seiten begesteuert habe, das definitiv auch (in der Tradition von Witteks und Calle Claus’ “63 Bilder in 36 Stunden”, dem Reisebericht zum Small Press Festival in Groningen) veröffentlicht werden soll. Da sind nicht nur wir drei, sondern auch Jolly Rotten, Spong, Fil, Ivo Kircheis, Ingo Röhmling und viele andere mit dabei. Darf man gespannt sein drauf.

Abschließend nochmal eine kleine Linksammlung vom Comicfestival, die Ihr aber sicher schon selbst mal abgeklappert hat: comicgate.de twitterte live vom Festival (hier), bei splashcomics.de wurde (fast) live über die aktuellen Events berichtet und viele Fotos gemacht (hier) und im Comicforum hat AEickenroth schon einen Sammelthread für Fotoberichte aufgemacht (hier). Einfach mal im Auge behalten.

Demnächst: Urlaub. Bis in 2 Wochen spätestens :)