Danke, Ron Marz, für eine Übung :)

Manchmal, wenn man gerade an einem Projekt sitzt, wo man noch nicht so richtig weiß, wie man rangehen soll, kommt eine Aufgabe daher, die man perfekt als Vorbereitung für eben jenes Projekt nutzen kann. Das Projekt ist der 6-seitige Comic für JAZAM!, und die Übung wurde mal wieder auf comicbookresources.com ausgerufen, diesmal von keinem geringeren als Ron Marz himself.

Ron Marz kennt Ihr vielleicht, den Beginn meiner Zeit mit US-Comics hat er ganz entscheidend geprägt durch seine Arbeit an der Serie „Green Lantern“, in die ich just in dem Moment einstieg, als hier in Deutschland die Abenteuer von Kyle Rayner veröffentlicht wurden.

Ron Marz hat jetzt in seiner CBR-Kolumne dazu aufgerufen, eine Seite seines Scripts für die Serie „Shinku“ umzusetzen. Und da ich für den JAZAM!-6-Seiter ein bißchen was ausprobieren wollte, hab ich die jetzt umgesetzt.

Die Übung bestand darin, nicht wie sonst einfach schwarze Tusche zu pinseln, sondern das ganze ein bißchen lebendiger mit Graustufen zu bearbeiten. Zumal das später für die Apokalypse (mit Eckart Breitschuh) auch zum Einsatz kommen soll.

Langer Rede: hier ist das Ergebnis🙂

cbr_shinku-tryout_tillfelix_inks

Ich hab die Vorgaben sehr frei interpretiert, mein Fokus lag deutlich mehr auf dem Versuch, trotz Graustufen spannende und vor allem nachher noch lesbare Kontraste herauszuarbeiten. Außerdem hab ich mich mal mit dem Thema Rubbelkrepp beschäftigt. Insgesamt bin ich nicht unzufrieden, aber ist noch Luft nach oben. War auf jeden Fall gut, dass ich diese Seite gemacht hab, bevor ich mit dem JAZAM!-Comic angefangen hab. Der kann dann jetzt kommen🙂

EDITH 14. Feb: Nun sind auch alle anderen Ergebnisse der Umsetzung online. Hier kann man sich alle angucken, auch darunter, wie der reguläre Zeichner der Serie, Lee Moder, die Seitenbeschreibung von Ron Marz umgesetzt hat. Bei vielen sieht man, dass sie Comiczeichnen eher als Hobby betreiben, und genau für die wird der Vergleich mit anderen Zeichnern sehr wertvoll sein. Ich hab allerdings nur relativ wenig gesehen, wo ich jetzt sagen würde, dass ich mir davon noch was abgucken kann. Neben der Seite von Steven Bagatzky, die ich allerdings schon vorher kannte, gefallen mir nur richtig gut die Umsetzungen von Logan Miller und Erich Owen. Ganz hervorragend finde ich die Seite von Paul Hostetler, die eine unfassbare Dynamik hat. Bei dem Rest fehlt mir oft die Klarheit, was passiert. Und ganz oft vermisse ich ein gewisses… intensives Gefühl, dass der Vampir tatsächlich Angst hat.

Aber naja… wie gesagt, für mich war’s vor allem eine willkommene Übung🙂

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