Fremde tuschen 19072011

Zuletzt hatte ich sowas schonmal angedeutet, heute darf ich erste Ergebnisse zeigen: anhand einer Probeseite durfte ich mich zuletzt probieren, einen der ganz großen in der deutschen Comicszene zu tuschen. Und zwar niemand geringeren als Eckart Breitschuh, der zusammen mit Josef Rother die Comicserie ‚Argstein‚ aus der Taufe hub.

Die Serie sollte mittlerweile den meisten bekannt sein, wurde sie doch in diesem Jahr beim ICOM Independent Preis mit einer Lobenden Erwähnung bedacht (Link). Die gelobte Geschichte „Albtraum unterm Berg“ ist bereits die zweite albumlange Geschichte, die hierzulande erschien. Schon vor Jahren erschien bei Ehapa „Das Gesetz des Waldes“, eine Geschichte, die es bis in das Kultmagazin Heavy Metal geschafft hat (hier geht’s zu einer Rezension auf comicgate.de).

Mittlerweile hat ‚Argstein‘ sein deutsches Zuhause bei den Herrschaften von Weissblech Comics gefunden, dort sollen weitere Geschichten rund um den Förster Gereon erscheinen (hier geht’s zum Weissblech Shop). Und da Herr Breitschuh nicht alles selber zeichnen kann, hat er mich gefragt, ob ich eine Geschichte tuschen möchte. ‚Ja‘ hab ich gesagt, ‚ich probier’s gerne mal aus‘. Meinte er ‚Gut, dann tusch mal eine Seite und wir gucken, was dabei rauskommt‘.

Also hab ich eine gezeichnete Seite von ihm bekommen, exemplarisch daraus diese Panel:

Und so sah meine erste Tuscheversion aus:

Dieses Panel mag noch ganz annehmbar aussehen, mitunter war die Seite aber seeeeehr unstrukturiert getuscht. Also setzte ich mich nochmal dran und probierte mit anderem Werkzeug, ein besseres Ergebnis zu erzielen:

Und diese Version stieß bei E auf sehr viel mehr Gegenliebe. Daher darf ich den Job übernehmen und werde mich also in der zweiten Jahreshälfte wieder verstärkt mit Tuschen auseinandersetzen dürfen.

Schließlich soll die Geschichte zum kommenden Comic Salon in Erlangen 2012 erscheinen.

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Eine Antwort to “Fremde tuschen 19072011”

  1. Alexander Says:

    Sehr interessanter Einblick.
    Witzigerweise finde ich als Laie in beiden Versionen Elemente die mir dort jeweils besser gefallen. Während der Junge in der ersten Fassung vielleicht zwar etwas dick gezeichnet wirkt, gefällt mir das düstere Flair rund um diesen dort doch einen Tick besser. Andersherum finde ich den Hund in der zweiten Fassung deutlich eleganter 🙂

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