Buchmesse Extrem – Teil III

Eieiei, was hab ich mir dabei gestern nur gedacht? In einem Anflug des Wahnsinns hab ich den 3ten Teil des Frankfurt-Buchmesse-Ausflugs kurzerhand gestrichen, ohne an die Konsequenzen zu denken. Den größten Aufschrei gab’s von Wittek, der sich auch öffentlich in seinem Blog über mein Vorgehen echauffiert (hier).

Na gut, mach ich den 3ten Teil eben auch noch. Aber schön wird’s nicht:

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Das war er also, unser diesjähriger Besuch auf der Buchmesse, mit dem wohl einzigartigen Erlebnis einer Signierstunde, bei der auch Umberto Eco mal vorbeischaute (siehe auch hier bei splashpages). Doch unser Ausflug nach Frankfurt sollte damit noch nicht enden (war ja auch erst 18 Uhr, als die Messe dicht machte). Wir durften ja abends noch zum „Galaktischen Forum 2009“ und mit der Perry-Rhodan-Redaktion feiern.

Erstmal ging’s aber nochmal zur Wohnung, Luftmatratzen aufpumpen und alles bereitlegen, dass wir nur noch in die Poofe fallen mussten, wenn wir später wieder dorthin zurückkehren sollten. Da wir dann kollektiv beschlossen, dass es besser wäre, wenn wir den leeren Magen vor der Feier mit Grundlage versehen, ging’s wieder in die Innenstadt, genauer gesagt: auf die Zeil.

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Die Zeil ist eine von 3 Fußgängerzonen in der Frankfurter Innenstadt, erstreckt sich von der Konstabler- zur Hauptwache. Als reine Einkaufstraße angelegt finden sich dort natürlich vor allem… Einkaufsmöglichkeiten. Viele davon gibt es schon seit Jahren, das folgende aber war mir auch neu:

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Dieses Gebäude mit dem eingefangenen Wurmloch liegt direkt neben der Zeil-Galerie, dem ehemaligen Prunkstück dieser Straße. Dort soll’s aber mittlerweile ziemlich tot sein.

An der Hauptwache angekommen kriegt man dann auch einen recht guten Blick auf die Hochhäuser, die Frankfurt den Spitznamen „Mainhatten“ einbrachten. Maikel Das‘ Kommentar dazu allerdings: „Warste einmal in New York, schockt Dir das hier gar nicht.“

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Unser Weg führte uns dann in die Freßgass, einer 2ten verkehrsberuhigten Zone in Frankfurt. Diese hat ihren Namen seit über hundert Jahren, weil dort viele Händler für das leibliche Wohl sorgten. Mittlerweile bieten dort viele Restaurants ihre Speisen an, allerdings konnten wir uns trotz (oder wegen?) ständig wechselnder Entscheidungsgewalt nicht auf einen Laden einigen. Bis:

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Bis wir „Zum Bitburger“ kamen. Und was nach einer urigen Bierkneipe klingt stellte sich auch als urige Bierkneipe heraus, dazu gab’s dort Spitzenessen mit leckerster Grüner Soße (die allerdings außer mir keiner so richtig zu schätzen wusste). Falls Ihr mal in Frankfurt lecker essen gehen wollt: „Zum Bitburger“ macht satt, hat tolle Bedienungen und macht nicht arm (glaube ich mich erinnern zu können).

Gesättigt und zufrieden starteten wir zu Party, und total beseelt von Glück stellten wir fest: wir waren so weit gar nicht weg und mussten einfach nur die Straße runtergehen. Auf dem Weg dorthin fiel mir noch dieses Poster ins Auge:

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Und dann kamen wir ins Euro Deli. Punktlich, um der Eröffnungsrede von Perry-Rhodan-Chefredakteur KNF zu lauschen.

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Und dann versprengte sich das oben noch gespannt zuhörende Publikum, und auch wir Crocos mischten uns unter’s Volk. Eindrücke der Feier:

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Insgesamt ein tolles Fest, mit vielen interessanten Personen und Konversationen, das für uns um ca. 2 Uhr endete. Was allerdings zu spät war, um noch mit der U-Bahn nach Hause zu fahren (da hat Frankfurt definitiv Nachholbedarf). Also ab ins Taxi. Mein letzter Versuch, ein Foto an diesem Abend zu machen, endete in folgendem bunten Farbenspiel:

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Eine Tankstelle.

Doch wo ich dann kapitulierte, liess sich unser Chefredakteur MD nicht davon abhalten, noch das ein oder andere despektierliche Foto an diesem Abend zu machen. Zum Glück konnte er die Kamera auch nicht mehr ganz so gerade halten.

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In der Wohnung angekommen genossen wir dann noch ein wenig das allgemeine Angebrütet-Sein. Spitzentexter KH wühlte zwar noch folgende namenlose Spirituose aus dem Eisfach hervor:

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… allerdings hat keiner von uns noch daran genippt. Nicht mal gerochen. Und danach ging’s ziemlich bald ins Bett.

Am nächsten Morgen ist Maikel tatsächlich nochmal zur Buchmesse gefahren (für 2 Stunden), Kai traf sich zum Frühstück mit dem Kumpel, in dessen Wohnung wir geschlafen hatten. Und ich döste vor mich hin, genoss die Ruhe und bereitete mich auf die Heimfahrt vor. Davon ausgehend, dass sie ähnlich unangenehm wird wie die Hinfahrt.

Was zum Glück nicht eintraf:

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Die Heimfahrt war sogar eher angenehm, und so kamen wir zwar ziemlich geschafft, aber entspannt, Samstag wieder nach Hause.

Das war der ALLIGATOR FARM-Ausflug in die Mainmetropole. Intensiver geht kaum, schließlich gab es nur wenige Sitationen, in denen man so richtig entspannen und abschalten konnte. Das darf beim nächsten mal gerne anders sein. Trotzdem war’s schon ein lustiger Ausflug. Wie eigentlich immer, wenn die ALLIGATOR FARM On Tour ist.

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4 Antworten to “Buchmesse Extrem – Teil III”

  1. Wittek Says:

    Brav!

  2. Wittek Says:

    Und dankeschön, lieber Tilli!

  3. Nathanael Says:

    Wie kann man denn unbeschriftete Spirituosen nicht zumindest einmal ausprobieren? Wird schon keiner erblinden ;P

  4. Tauckin Says:

    Pimmel-Karate-Club? Bwarharhar… fantastisch!

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