Buchmesse Extrem – Teil I

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Vom 14. bis zum 18. Oktober strömten wieder Buchinteressierte nach Frankfurt am Main, denn die alljährliche Buchmesse lockte. Und auch die ALLIGATOR FARM durfte natürlich nicht fehlen. Und so machten wir uns am Freitag früh auf den Weg gen Frankfurt, denn es lockte nicht nur ein Vortragstermin von Kai, sondern eine (wohl einmalige Möglichkeit zu einer) Signierstunde und eine Party mit fast schon legendärem Ruf. Keiner von uns ahnte aber im Voraus, was uns tatsächlich auf der Fahrt und in Frankfurt erwarten. Und so starteten wir in ein neues Kapitel von ALLIGATOR FARM ON TOUR…

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… und zwar um 07:30 Uhr morgens. Das ist für diesen Blogbetreiber extrem früh, zumal ich mit 2 Taschen, einem Schlafsack, einer Tragetasche für eine überdimensionale Luftmatratze und einem Becher Kaffee ziemlich überladen war. Es ist dann auch das Schlimmste passiert, was eintreten konnte: ich hab Kaffee verschüttet.

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Ein vollgepackter Kleinwagen, dessen PS uns nach Frankfurt fliegen sollte, zwei Comicherausgeber und Wetter, das zum Mitweinen einlädt: alles ist bereit für die Fahrt. PERRY-Zeichner Rudi Martens knickte leider wegen Krankheit ein, was allerdings auch einen erheblichen Vorteil hatte, denn so richtig eng wurde es dann während der Fahrt nicht. Wäre mit 4 Nasen deutlich knapper geworden, der Platz.

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Und so fuhren wir los: Kai am Steuer, meine Wenigkeit mimte den Navigator und Maikel unterhielt in den ersten Stunden mit lustigen Geschichte von der Rückbank. Was gut war, denn das Wetter war betrüblich:

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Mal stärker, mal schwächer regnete es zu Beginn die ganze Fahrt über. Dazu kamen die am Freitag noch relativ normalen Lastwagenrennen auf teilweise zweispurigen Autobahnen, Baustellen und die üblichen Chaoten. Abwechslung boten die mindestens 3 Bundeswehr-Kolonnen, die wir auf der Fahrt passierten. Und die Maikel zu Bundeswehrgeschichten hinrissen.

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Ein bezeichnendes Bild für die Fahrt, weswegen wir uns bis nach Nordheim durchkämpften und dort erstmal Pause machten:

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Nordheim war insofern ein ganz guter Pausenpunkt, weil es zwischen Hamburg und Frankfurt ziemlich auf der Hälfte der Strecke liegt. Und wir waren eigentlich guter Dinge, dass das Wetter, je weiter wir Richtung Süden fahren würden, besser würde. Doch Pustekuchen:

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Es wurde eher schlimmer, phasenweise schnellstmöglicher Wischer mit trotzdem wenig Sicht. Gerade in den Mittelgebirgen echt abenteuerlich.

Trotzdem überlebten wir die Fahrt und kamen gegen halb 2 in Frankfurt an. 6 Stunden Fahrt. 5 hatten wir eigentlich kalkuliert. Das schrumpfte natürlich ordentlich unsere Zeit auf der Buchmesse ein, die ohnehin knapp bemessen war. Doch in der Stadt angekommen hüpfte das Herz schon bei jedem kleinsten Hinweis, in Bälde wieder unter Gleichgesinnte zu kommen:

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Schnellstmöglich fuhren wir in die leerstehende Wohnung eines Verbindungskumpels von Kai, der uns diese Räumlichkeiten für die Nacht zur Verfügung stellte. Was uns dort entgegenschlug war der Geruch von voller Babywindel, sollte angeblich an frisch verlegtem Rindenmulch im Garten liegen. Wir sahen also zu, dass wir wieder rauskamen und hofften, dass der Geruch bei unserem nächsten Eintreffen (zwischen Messe und Party) verflogen sein würde. Kam leider nicht so. Nuja.

Alsbald machten wir uns auf den Weg zur U-Bahn:

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Impressionen aus besagter U-Bahn (man beachte die glücklichen hessischen Männer):

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Die Bahnfahrt ist aber kurz, und wir brauchen nicht mal großartig umsteigen. Und als wir bei der Messe aus der Bahn fallen, steigt die Spannung auf das, was uns in den Messehallen erwartet. Durch das Glasdach können wir schon einen ersten Blick auf den bekannten Messeturm erhaschen:

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Und dann geht’s direkt auf’s Messegelände. Dieses Jahr wird ob des Ehrengastes China enorm auf Sicherheit geachtet, am Eingang stehen sogar Wachleute mit diesen piepsenden Durchleuchtgeräten und tasteten die Eintretenden ab. Richtig geheuer schien das aber selbst denen nicht zu sein.

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Nach dem Ablegen der überflüssigen Jacken und Taschen ging’s direkt zur Halle 3. Denn viel Zeit hatten wir ja eh nicht, und wie groß einzelne Hallen auf einer Messe sein können weiß jeder, der schon einmal eine größere solche besucht hat. Das obige Bild gibt aber auch schon ganz gut Aufschluss darüber.

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Die Spannung steigt ins Unermessliche, wir müssen nur noch einmal das Stockwerk wechseln, dann sind wir da.

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Angekommen in Halle 3 ist kaum zu übersehen, wohin man sich orientieren muss… wenn man denn vor lauter riesigen Messeständen überhaupt die Decke sieht. Hier hing aber unübersehbar oben gezeigter Würfel, und man wusste, wenn man drunterstand: „Hier bin ich richtig!“. Super.

Morgen: was sich unter diesem Würfel so abspielte und wohin es die Farmcrew nach der Buchmesse hinverschlug.

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