Urlaubstagebuch 2009, Teil I

Jetzt, nach langem Auf-Die-Folter-Spannen, hab ich ihn endlich zustande gebracht. Der große Foto-Bericht über meinen Urlaub auf Rhodos beginnt heute, und er heißt:

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Und los geht’s, wie (fast) jeder Urlaub auf einer Insel jenseits der Türkei, am Flughafen in Hamburg.

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Es war ein Donnerstag nachmittag, nicht unangenehmes Wetter. Bewölkt zwar, wie zu sehen, aber angenehm und regenfrei. Also raus auf die Besucherterrasse und noch ein bißchen Flughafen gucken. Allerdings: Wenn man mal in Frankfurt am Flughafen war, haut der Verkehr auf dem Hamburger Pendant nicht wirklich um.
Das Lufthansa-Flugzeug, hab ich gedacht, wäre das, mit dem wir nach Rhodos fliegen sollten.

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Spannender sind da die Krähen, die sich hier so austoben (bzw. auch bisweilen auf den Tischen in der Gegend rumsitzen und gucken). Sonst ist nicht viel los, und es riecht nach Kerosin und Gummi.
Jetzt im Nachhinein weiß ich übrigens: Das Flugzeug links mit dem blauen Rumpf  ist dann tatsächlich die Maschine, die uns auf die Insel brachte.

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Auf dem Weg durch die Sicherheitsschleuse keimte kurz der Gedanke auf, dass diese Mönche als geistiger Beistand mitfliegen würden. Dann aber wiederum: Was sollten die auf Rhodos?

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Bei der Passkontrolle kurz vor dem „Flugzeug-Betreten“ („Boarding“) fehlten die Mönche dann, wie vermutet. Auch keinerlei andere illustre Figuren, alles sehr abgeklärt und ruhig. Ein Segen, kann ich jetzt nach dem Rückflug-Desaster sagen. Aber dazu in den nächsten Tagen.

urlaub09_hinreise_005Ein Stilleben-Schnappschuss aus der Gangway. Die war, während wir und viele weitere Fluggäste drinstanden, mit einem ordentlichen RUMMS vielleicht 5 Zentimeter abgesackt. Da ging einem schon ein bißchen die Düse.

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Das letzte „Klick“ aus dem Fenster des Flugzeugs, schon auf dem Weg zur Startbahn. Nochmal der Flieger, den ich irrenderweise… ne?

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Kurz nach dem Start, noch unter der Wolkendecke. Es ist unglaublich faszinierend, die Stadt unter sich (und das hier ist schon jenseits von Hamburg, müsste das Alte Land sein) immer kleiner werden zu sehen. Funktioniert aber irgendwie nur live, auf Fotos kaum.

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Dann aber doch noch was Feines: norddeutsche Feldlandschaft von oben, umsäumt von dufte Wald und den ersten Wolken von oben.

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Einmal über den Wolken erschließen sich dem Betrachter aber dann wieder unglaubliche Aussichten auf abenteuerliche Landschaften. Da ist der Gedanke, auszusteigen und über diese weichen Berge laufen zu wollen, nicht so weit weg.

Die Sensation beim Durchfallen soll aber nicht im Ansatz an die Vorfreude heranreichen.

Kurz nach der Landung wurden wir dann das erste Mal Zeuge eines Sonnenuntergangs Marke „Rhodos“, hier noch aus dem Flugzeug fotografiert:

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Der erste Eindruck, wenn man aus dem Flugzeug steigt:

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Man sieht leider erstmal noch nicht so viel von der Landschaft, weil der Flughafen von einem hohen Bergwall umsäumt ist. Schade. Dafür kriegt man schon sofort die rhodische Gemütlichkeit zu sehen, siehe das rumstehend klönende Flughafenpersonal. Nett.

Dann aber weiter in die Gepäckausgabe, wo hektisches Treiben herrscht. Irgendwie scheint keiner sicher zu sein, ob sein Koffer angekommen ist. Wie jedes Mal. Sämtliche Bedenken aber umsonst.

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… denn es dauert keine 5 Minuten, dann sind wir schon wieder aus der Halle raus. Ging noch nie so schnell bei mir, ich bin begeistert.

Nach einem kurzen Plausch mit der verantwortlichen Reiseleiterin wissen wir dann auch bald unseren Bus, der uns zum Hotel bringen soll. Gab zwar zwischendurch leichte Verwirrungen, aber die herumlaufenden Damen sind sehr zuvorkommend und haben einen reizenden Akzent.

Im Bus wird dann bestätigt, was man seit dem Aussteigen aus dem Flugzeug sowieso irgendwie gemerkt hat, weil die Hose plötzlich so an den Beinen klebte: Es ist sehr warm.urlaub09_hinreise_015

Die Reise mit dem Bus ist kurz und leider sieht man nicht viel, weil es auf Rhodos auch im Juni schon ziemlich früh dunkel wird. Um halb 10 finsterste Nacht. Umso mehr die Freude, als wir beim Hotel ankommen. Und noch schöner: Wir werden als erste aus dem Bus gelassen, alle andere fahren noch weiter.

So sah’s aus, als wir aus dem Bus stiegen:

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Beim Aussteigen meinte eine Dame neben uns: „Da haben Sie ja fast ein schöneres Hotel erwischt als wir.“ Wat soll man da sagen?

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Die Rezeption des Hotels mit sehr patentem Personal. Der junge Mann in blau beherrscht es, sich auf 5 Sprachen für jeden Hotelgast verständlich zu machen. Respekt.

Wir durften dann noch das erste Mal in dem hoteleigenen Restaurant sattessen, haben die Koffer auf das Zimmer gebracht (dazu morgen mehr) und sind dann nochmal raus. In kurzen Hosen, versteht sich.

Einmal die Straße des etwas einsam gelegenen Hotels runter trafen wir auf eine kleine Ansammlung von Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem diesen:

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Sehr amüsant, die Einbindung des Superman-S in den Schriftzug, aber nicht übertrieben. Denn wie sich in den darauffolgenden Tagen erweisen sollte, haben sie sich das Emblem durchaus zurecht auserkoren. Ist wirklich ein super Super-Markt.

Daneben gibt es folgenden Laden, der, wenn man die hohen Temperaturen noch um die Uhrzeit bedenkt (siehe gerne nochmal weiter oben), etwas bizarr daherkommt:

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Pelze? Bei 35°C selbst um 11 Uhr abends? Aber ein Reiseführer erklärte mir dann, dass der Pelzhandel auf Rhodos schon seit Jahren florieren soll und sogar viel auf der Insel selbst hergestellt würde. Sachen gibt’s.

Zurück im Hotel nochmal ein Foto der hauseigenen „Red Bar“ von oben:

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… dann ging’s ins Bett. War schon ein anstrengender Tag, und die Hitze war schon irgendwie erschlagend.

Die Eindrücke der ersten Stunden auf Rhodos waren aber vielversprechend, und so waren wir frohen Mutes auf die folgenden 6 Tage. Und wurden nicht enttäuscht.

Morgen: Wie unser Hotel so aussah.

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Eine Antwort to “Urlaubstagebuch 2009, Teil I”

  1. max Says:

    🙂

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