Das Jahr geht zuende II

tiefesonne_quer_311208

Aufgreifend die Idee von gestern schreib ich einen kleinen Jahresabschluss. Denn das Jahr war, wie für wahrscheinlich alle, unterhaltsam und bot jede Menge unerwartete Twists and Turns.

Trotzalledem gehe ich in den Jahresausklang heute abend mit einer wohltuenden Tiefenentspannung, denn ich hab im Moment recht wenig Grund, mir große Sorgen um irgendwas zu machen. Im Gegenteil: derzeit entwickelt sich alles so, wie ich es mir für dieses Jahr vorgestellt habe.
Ich bin erstens in der komfortablen Situation, nach meiner Ausbildungs-Abschlussprüfung (und dem Bestehen derselben) von meinem Arbeitgeber übernommen zu werden. Hier warte ich de facto nur noch auf meine Ergebnisse, die am 13. Januar veröffentlich werden sollen. Mein Gefühl, eine ganz großartige Abschlussprüfung geschrieben zu haben, hält sich zwar in Grenzen, dennoch hab ich wenig Zweifel am Bestehen.
Zweitens hab ich dieses Jahr den Weg geebnet, demnächst auch privat größere Schritte zu tun, was mich sehr glücklich macht (Verlobung 🙂 ).
tiko_ausschnitt_311208_web1Und drittens hab ich mich, zu meiner eigenen Überraschung, doch zeichnerisch gut entwickelt. Überrascht bin ich deswegen, weil ich gar nicht mal so viel getan habe dieses Jahr. Zumindest nicht so viel, wie ich eigentlich wollte. Dennoch sind meine Zeichnungen, finde ich, besser geworden. Ich hoffe, dass der Trend so anhält. Derzeit habe ich ja noch eine Seite für Karl Nagels neues Projekt „Die! oder Wir“ hier neben mir (siehe Auschnitt), die noch ziemlich roh ist und mir trotzdem schon gut gefällt. Und die nächste Geschichte ist schon in der Pipeline.

ribald_inktest_s01Überhaupt hoffe ich mir von dem kommenden Jahr gerade auf letzterem Terrain einige Erfolge. Ich schiebe schon länger eine eigene Kurzgeschichte für PERRY vor mir her (ich teaserte ja schon mal sowas an), dann liegt ja auch noch eine Story bei mir, wo ich Marco Felicis Zeichnungen tuschen darf. Zusätzlich als Tuscher in Erscheinung treten möchte ich aber auch mal in Levin Kurios HORRORSCHOCKER, wo aber auch schon Kontakt besteht. Vielleicht klappt das ja. Und einen 24h-Comic möchten wir ja auch wieder machen. Es wird also wieder aufregend.

Das Jahr brachte allerdings auch weniger schöne Details mit sich. Zum ersten Mal hatte ich direkten familiären Kontakt zum Tod, als meine Mutter verstarb. Nicht überraschend. Und doch bin ich im Nachhinein betroffener als angenommen. Gerade jetzt um die Weihnachtszeit hab ich enorm oft an sie gedacht. Meiner Verlobten erzählte ich das, und ihre Antwort war „Gut!“. Mehr nicht, was mich erst etwas stutzig machte. Aber sie hat recht: es ist gut, sie in Erinnerung zu behalten. Vor allem, weil es keinerlei schlechten Erinnerungen sind. Beziehungsweise: es ist leicht, die schlechten Erinnerungen auszublenden, weil wir im Guten auseinandergegangen sind.

Außerdem wurde dieses traurige Erlebnis durch ein freudiges wieder wettgemacht: meine Schwester ist Mutter geworden. Ich hab den Knirps bisher noch nicht gesehen, aber irgendwie ist es schon ein witziges Gefühl, Onkel zu sein.

kartoffelsalat_exzess_301208Unterm Strich kann ich also zufrieden mit dem Jahr 2008 sein, dass heute Nacht zuende geht. Feiern werde ich bei Meister Wittek, der mich und meine Verlobte eingeladen hat, mit ihm, seiner Freundin und der Tochter zu feiern. PERRY-Großmeister Maikel Das ist vielleicht auch dabei. Dafür hab ich mich gestern schon mal in die Küche gestellt und Kartoffelsalat gezaubert. Den besten. Der Welt. Nach altem Familienrezept. Meine Schwester, die das Rezept bis gestern verwaltete, hat schon probiert und ihn für gut befunden. Und da er jetzt eine Nacht ziehen konnte, wird er noch viel besser sein. Der einzig wahre Kartoffelsalat eben. Nebenstehend ein Bild des Schlachtfeldes Küche, die gestern 2 Stunden meine Werkbank war. Spaßig war’s. Wobei mein Respekt für alle Kartoffelsalatmacher dieser Welt enorm gestiegen ist. Ganz schön Arbeit das.

Tja.

papiermuell_311208_webJetzt werde ich mich noch meinem letzten Task für dieses Jahr annehmen und den Papiermüll zum Container bringen. Und dann muss ich dieses Jahr nichts mehr machen. Kann entspannen, daddeln, vielleicht ein bißchen lesen und ganz gediegen auf meine Holde warten, die leider heute arbeiten muss. Um dann zu Wittmann zu fahren und das Jahr 2008 bei Glühwein und Spielen zu verabschieden und das Jahr 2009 mit Prosecco und Geböller zu begrüßen.

In diesem Sinne: Guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2009

— Till Felix

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